Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Palliativversorgung (SAPV)

In der palliativen Versorgung steht die Lebensqualität im Mittelpunkt. Wir begleiten schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen mit pflegerischer Kompetenz, Erfahrung und Verlässlichkeit im vertrauten häuslichen Umfeld.

So starten Sie

In vier Schritten zur
palliativen Versorgung

Vom ersten Anruf bis zur Betreuung zuhause – wir begleiten Sie durch jeden Schritt.

1

SAPV-Verordnung

Arzt stellt SAPV-Verordnung aus und informiert das Netzwerk.

2

Koordination

Koordinationsstelle prüft Kapazitäten – oder direkter Kontakt zu uns.

3

Erstkontakt

Wir planen Erstbesuch und stimmen die Versorgung mit Ihnen ab.

4

Versorgung

Die Palliativversorgung beginnt zuhause.

In enger Abstimmung mit Ärzten, Kliniken und Angehörigen organisieren wir die palliative Versorgung schnell und verlässlich im häuslichen Umfeld.
Tel. 0331 9678870

Was wir tun

Unsere Leistungen in der Palliativpflege

Professionelle Unterstützung, die entlastet – für den Patienten und seine Familie.

Palliativpflege zuhause

Spezialisierte Pflegeversorgung im häuslichen Umfeld – würdevoll, fachkundig, persönlich.

Schmerztherapie-Unterstützung

Begleitung und Überwachung der ärztlich verordneten Schmerztherapie – eng abgestimmt mit dem Palliativarzt.

Symptomkontrolle & Wundversorgung

Professionelle Versorgung belastender Symptome und Wunden – für mehr Wohlbefinden und Stabilität.

Koordination & Vernetzung

nach Abstimmung mit Hausärzten, Palliativärzten übernehmen wir die Versorgung.

24h-Notruf

Direkte Leitung für Palliativpatienten – rund um die Uhr, auch nachts und an Feiertagen erreichbar.

Unterstützung für Angehörige

Entlastung, Beratung und Orientierung für pflegende Familienmitglieder – in einer ausnahmesituationellen Zeit.

Häufige Fragen

Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Wir wissen, dass Sie in einer belastenden Situation sind. Diese Antworten sollen Ihnen Orientierung geben.

Was ist der Unterschied zwischen Palliativpflege und SAPV?

Palliativpflege ist der allgemeine Begriff für pflegerische Begleitung am Lebensende mit dem Ziel, Lebensqualität zu erhalten. SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) ist die gesetzlich geregelte, intensivierte Form dieser Versorgung für Menschen mit besonders komplexen Symptomen. SAPV wird von einem spezialisierten Team aus Ärzten und Pflegefachkräften erbracht und vollständig von der Krankenkasse übernommen.

Wer hat Anspruch auf SAPV in Potsdam?

Alle gesetzlich Krankenversicherten mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung sowie einer begrenzten Lebenserwartung haben Anspruch auf SAPV – wenn die allgemeine Pflege nicht mehr ausreicht. Die Voraussetzungen werden von Ihrem Arzt geprüft und verordnet. Pflegeservice Wiku versorgt Patienten in Potsdam und dem Umland.

Wie schnell kann die Versorgung beginnen?

In dringenden Fällen kann die Versorgung sehr kurzfristig starten – oft noch am selben oder nächsten Tag. Rufen Sie uns direkt unter Tel. 0331 9678870 an. Wir besprechen die Situation mit Ihnen und koordinieren alles Weitere, einschließlich der Abstimmung mit dem behandelnden Arzt und der Krankenkasse.

Was kostet die Palliativpflege durch Pflegeservice Wiku?

Für Sie entstehen keine Kosten. SAPV ist eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 37b SGB V. Die Krankenkasse übernimmt die vollständigen Kosten. Es gibt keine Zuzahlung und keinen Eigenanteil. Wir helfen Ihnen gerne bei der Klärung mit Ihrer Krankenkasse.

Kann mein Angehöriger zuhause sterben, wenn er das möchte?

Ja. Das ist das Kernziel der SAPV. Wir unterstützen Sie dabei, dass Ihr Angehöriger in der vertrauten häuslichen Umgebung bleiben kann – mit professioneller Versorgung, Schmerzfreiheit und menschlicher Begleitung. Krankenhausaufenthalte sollen nur dann stattfinden, wenn sie wirklich notwendig sind.

Wie unterstützt Pflegeservice Wiku die pflegenden Angehörigen?

Wir entlasten Sie als pflegende Angehörige durch regelmäßige Hausbesuche, klare Ansprechbarkeit und den 24h-Notruf. Wir beraten Sie zu Hilfsmitteln, Medikamenten und organisatorischen Fragen. Auf Wunsch vermitteln wir auch Kontakt zu Hospizdiensten, die ergänzende psychosoziale Unterstützung bieten.